Technische Ausstattung unserer Vereinshalle

X-wheels hat keine Kosten und Mühen gescheut um eine Vereinshalle zu finden. Zuerst haben wir uns verschiedene Objekte in Brehna und Glebitzsch angeschaut. Leider war da nichts dabei, was uns gefallen hat und gleichzeitig erschwinglich für uns gewesen wäre. Durch einen glücklichen Zufall sind wir dann zu unserer heutigen Halle gekommen. Sie war ein altes Farbenlager einer in Konkurs gegangenen Malerfirma.
Auf den ersten Blick kein besonders gutes Objekt. Aber das Dach war dicht und die Fenster sind vergittert. Strom lag an und der Winter stand vor der Tür. Und so haben wir den Mietvertrag im Oktober 2004 unterschrieben.
Danach folgten viele Arbeitseinsätze, bei denen zuerst einmal die Elektrik hergerichtet wurde. Jetzt haben wir eine Steckdose in jeder Ecke, ausreichend Licht an jedem Ort in der ca 140 m² großen Halle und Kraftstromanschluß für Arbeiten, die MEHR POWER benötigen.
Danach kam der größte Kraftakt. Der Einbau unserer gebraucht erworbenen Zippo-Hebebühne. Wir haben ein extra großes Loch ausgehoben und mit Bewährung, großen Steinen und massig Beton ein Fundament für die Hebebühne geschaffen. Der Clou an der Sache ist, dass wir den Kasten, in dem der Zahnriemen für den Antrieb läuft, mit versenkt haben und so eine stufenfreie Zufahrt zur Bühne haben, was vor allem bei tiefergelegten Fahrzeugen sehr erfreulich ist.
Als nächstes folgte der Ausbau der Decke über der Bühne, da wir sonst nicht unter dem Auto bequem hätten stehen können. Dazu haben wir die alten Aspestdeckenplatten entfernt und einen Freiraum über der Hebebühne mit der Flex freigeschnitten, den wir dann mit Dämmplatten verkleidet haben, damit uns nicht die ganze Wärme aus der Halle entkommt.
Dann war Weihnachten, und Silvester haben wir dann schon in unserer "schönen Baustellenhalle" gefeiert, was aber der Stimmung keinen Abbruch getan hat.
Nach diesen Bauabschnitten war es Zeit, ein anderes Tor in die Halle einzubauen, da uns das vorgehängte Holzschiebetor keinen einbruchsicheren Eindruck machte. Auch da hatten wir wieder Glück und konnten uns bei einem Vereinsmitglied ein schönes stabiles Tor aus einer zugemauerten Durchfahrt rausbauen, was aber mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden war, da es der Erbauer wohl für die Ewigkeit dort belassen wollte, wo er es installiert hatte.
Aber das hat uns nicht abgehalten und zu allem Glück passte das Tor zu 99% in die Öffnung unserer Halle, sodass nur kleine Anpassungsarbeiten am Rahmen und an den Türen notwendig waren. Nun besitzen wir ein schweres Eisentor zur Sicherung unseres Vereinseigentums.
Während der großen Umbauaktionen gab es auch viele kleine Neuerungen. So wurde zum Beispiel ein alter Holzofen in die Halle eingebaut, mit dem man bei äußeren Minusgraden schon mollige 20 Grad in der Halle erzeugen konnte. Nur brauchte man dafür sehr viel Holz und viel Zeit, so dass wir meistens bei den Vereinsfeierlichkeiten immer noch Gasheizer oder eine Diesekanone mitbetrieben wurden, damit die Damen nicht so doll frieren mußten. Weiterhin sind in einer gemütlichen Ecke Couchen und selbstgebaute Tische aus Motorteilen dazugekommen.
Inzwischen hat sich auch das Werkzeugarsenal deutlich vermehrt, immer wenn irgend etwas gefehlt hat, konnte ein Vereinsmitglied aushelfen und durch eine zusätzliche Geldeinlage von mehreren Mitgliedern ein Kompressor mit dem dazugehörigen Druckluftwerkzeug angeschafft werden. Weiterhin sind inzwischen auch diverse kleinere Spezialwerkzeuge vorhanden, um die gängigen Reparaturen und Wartungen an vielen Fahrzeugtypen durchführen zu können.
Bei unserer letzten Aktion wurden der Kompressor und die Dieselheizung aus der Halle in einen kleinen Anbau umgelagert.
Zur Zeit sind wir damit beschäftigt in der Halle einen Aufenthaltsraum einzurichten, in dem man frei von Schmutz und Dreck nach getaner Arbeit ein wohlverdientes Mix trinken kann.
Wir hoffen, dass wir weiterhin neue Mitglieder finden, die mit uns zusammen arbeiten, schrauben und feiern wollen. Natürlich auch in anderer Reihenfolge. Aber Spaß haben wir immer!
Also bis bald, euer Roberto